Medizinische Tattoos

 

In den letzten Jahren ist dieser Bereich zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil eines professionellen Tattoo Studios geworden.

Hier eine kleine Erläuterung:

1. NARBENABDECKUNG
Es ist grundsätzlich möglich Narben mittels Tätowierungen abzudecken, sie dadurch unauffälliger und weniger sichtbar zu machen. Das ist nicht immer einfach, da es sich dabei nicht um normal strukturiertes Gewebe handelt. Einfache Operationsnarben stellen in der Regel kein Problem dar, allerdings sollten sie mindestens 1 bis 1,5 Jahre alt sein. Es sollte ebenfalls gewährleistet sein, dass an der vernarbten Stelle ein weiterer Eingriff ausgeschlossen ist.

Bei Verbrennungs- oder stark gewucherten Narben ist es zwar nicht möglich, die Oberfläche zu glätten, doch man kann diese Unebenheiten geschickt in ein Tattoo integrieren, so dass sie nicht mehr so auffallen. Auch Bindegewebsprobleme oder Pigmentflecken lassen sich auf diese Art und Weise verstecken.

2. BRUSTWARZENERSATZ
Dieser Bereich widmet sich in erster Linie den Frauen, denen durch Krebsoperationen die ganze oder Teile der Brustwarze und des Brusthofes entfernt werden mußten.
Es ist grundsätzlich möglich, eine Brustwarze und den Hof so realistisch zu tätowieren, dass man den Unterschied aus kurzer Entfernung und ohne es zu wissen nicht mehr bemerkt. In den meisten Fällen wird diese Behandlung sogar zu 100% von den Krankenkassen übernommen.
Früher wurde diese optische Aufarbeitung von den Ärzten selber durchgeführt, ohne dass sie vom Ergebnis überzeugt gewesen wären. Nach vielen Gesprächen mit Ärzten und Schönheitschirurgen haben wir diese Arbeit mit in unser Repertoire aufgenommen und sind aufgrund vieler Empfehlungen auf diesem Gebiet mittlerweile etabliert. Ich (Cheffe) persönlich muß sagen, dass mir die Erleichterung und die Freude in den Gesichtern der Patienten nach der Körperaufwertung eine Menge gibt und mich für weitere Hilfe bestärkt.

 

 

 

 

2017  Magic Moon Tattooing